Die Makrofotografie: Kleine Welt – ganz groß (2)

Nachdem der Ausfall des Winters jetzt unter Dach und Fach zu sein scheint und sich immer mehr Blumen hervorwagen, habe ich mich wieder auf die Suche nach tollen Motiven für Makroaufnahmen gemacht. Unlängst konnte ich im Garten der Schwiegereltern die ersten Frühlingsboten nebst Insekten ablichten, heute bin ich auf dem Balkon fündig geworden.

Es geht nichts über Praxis!

Wie ich in meinem letzten Beitrag über die Makrofotografie erwähnt habe, war ich lange auf der Suche nach einem adäquaten und preiswerten Ersatz für ein Makroobjektiv und bin bei den Achromaten hängen geblieben. Erste Aufnahmen mit einem Achromaten der Firma Marumi sahen schon mal vielversprechend aus, doch meine Lieblings-Makromotive, also Pflanzen und Insekten, waren noch vor einem Monat eher rar. Inzwischen, etliche Makroaufnahmen von Pflanzen und Insekten später, bin ich mit den Ergebnissen soweit sehr zufrieden.

Zum Einsatz kamen heute:

Osterglocken.Osterglocken.Frühlingsboten.Wasserperlen.Fettkraut.Veilchen.Für alle die es interessiert ein paar technische Daten zu den Aufnahmen. Mit den folgenden Werten werdet Ihr nach meiner Erfahrung nicht viel falsch machen:

  • Bildqualität: RAW
  • Blende: f8 – f11
  • ISO: 800
  • Weißabgleich: wolkig (später manuell in Adobe Lightroom definiert)
  • Brennweite: 45-55mm (Objektiv)
  • Belichtungskorrektur: -1
  • Belichtungsmessung: Matrixmessung
  • Aufnahmemodus: Blendenpriorität (A-Modus)

Entwicklung, Zuschnitt und Konversion der RAW-Dateien erfolgte (wie gehabt) in meinem Lieblingsprogramm Adobe Lightroom.

Und zum Schluss noch ein Schnappschuss des Setups:

Makrofotografie – Das heutige Setup.