Die neue Nikon D500 und wie ich sie einschätze

Sieben Jahre sind seit dem Erscheinen der beliebten Nikon D300S vergangen und zugegebenermaßen habe auch ich schon gar nicht mehr daran geglaubt, dass Nikon jemals wieder eine DSLR mit Crop-Sensor und professioneller Ausstattung herausbringt. Umso größer meine Überraschung und Freude darüber, dass im März eine D500 erscheinen wird. Zuerst wollte ich gar nicht darüber schreiben, vor allem weil ich noch gar keine besitze und schon ein paar kompetente Blogger-Kollegen ihre Einschätzung der D500 abgegeben haben. Da aber die D500 hohe Wellen schlägt und zuweilen heiß diskutiert wird, entschied ich mich, doch auch ein paar Zeilen darüber loszuwerden.

Traumkombi für den Landschaftsfotografen: Die D500 mit Nikons 10-24 mm Ultraweitwinkel-Objektiv

Die D500 – Daten und Features:

Ich muss gestehen: Als ich das Datenblatt sah, war ich begeistert. Die D500 ist in jeder Hinsicht eine Neuentwicklung. Hier eine Übersicht aller relevanten Daten:

  • Auflösung: 20,9 MP
  • Sensor: DX, ohne Tiefpassfilter
  • Autofokus: 153 Phasen-AF-Sensoren, davon 99 Kreuzsensoren
  • Autofokus Empfindlichkeit: -4 – +20 EV
  • Bildprozessor: Expeed 5
  • Serienbild: 10 Bilder / Sek., Dauer: 20 Sek.
  • Belichtungsdauer: 1/8000 Sek. – 30 Sek.
  • Belichtungsmesser: 180.000 px RGB-Sensor
  • ISO-Empfindlichkeiten: 100-51.200, 102.400-1.640.000 erweitert
  • Blitz: Nein
  • Video-Format: MOV, H.264
  • Video-Auflösung: Ultra HD mit max. 30 fps
  • Tonaufnahme: Stereo-Mikrofon
  • Display: TFT-LCD, mit 3,2″ Diagonale, klappbar, Touchfunktion
  • Gehäuse: Magnesium
  • Gewicht: 760 g
  • Dimensionen: 147x115x81 mm
  • Akku: EN-EL15
  • Speicherkarten: 1x XQD, 1x SD
  • WiFi: Ja
  • GPS: Nein

Warum eine Profi-DSLR mit DX-Sensor?

Zunächst einmal freut es mich, dass sich Nikon zum DX-Format bekannt hat und eine Kamera herausbringt, die optisch und haptisch allen professionellen Ansprüchen zu genügen scheint. Aber alle Welt tönt ja herum, dass Vollformat das Nonplusultra sei und alle Profis (und Möchtegerns) nur damit fotografieren. Ist ja auch klar, denn Vollformat ermöglicht einem eine geringere Tiefenschärfe und bestes Rauschverhalten. Und wir alle wissen, dass Profis grundsätzlich nur mit Blende f1,8 und ISO 25.600 fotografieren! 🙂

Im Regelfall werden Fotos unter Lichtbedingungen aufgenommen, bei denen die High-ISO-Performance eines Vollformat-Sensors praktisch überflüssig ist, erst bei hohen Empfindlichkeiten ab ca. ISO 3.200 machen sie das Rennen. Man kann also mit Fug und Recht behaupten, dass DSLRs mit Crop-Sensoren für nahezu alle Anwendungsfälle völlig genügen. Ein weiterer, nicht zu unterschätzender Vorteil von Crop-Sensoren ist, dass man kleinere und leichtere Objektive konstruieren kann, was dem Preis und dem Gesamtgewicht der Ausrüstung sehr zugutekommt. Und nicht zuletzt sind Crop-Sensoren dank ihrer halben Größe hervorragend geeignet für die Tele-Fotografie! Nehme ich mit einer Crop-DSLR ein Foto mit einem 200 mm-Teleobjektiv auf, benötige ich für eine Vollformat-DSLR eine Brennweite von 300 mm, um das gleiche Foto zu erhalten. Und da wir bereits wissen, dass Crop-Sensoren mit kleineren und leichteren Objektiven auskommen, können wir mit Crop-DSLRs eine Menge Gewicht und sogar Geld sparen.

Erst wenn man wirklich auf professionellem Niveau fotografiert, lernt man die Vorteile des jeweiligen Sensorformates zu schätzen und gezielt anzuwenden. Und somit hat eine Crop-DSLR mit Profi-Gehäuse auf jeden Fall ihre Daseinsberechtigung neben all den Vollformat-Nikons.

Was mir sehr gut gefällt:

Für die D500 hat Nikon einen völlig neuen Bildsensor entwickeln lassen, der zum Glück mit einer einigermaßen vernünftigen Auflösung von 20,9 MP daher kommt. Endlich, denn zuweilen gehen mir die 24,2 MP-Fotos meiner D5300 ganz schön auf die Nerven! Professionelle Fotografen legen normalerweise mehr Wert auf ein möglichst optimales Rauschverhalten und nicht auf möglichst viele Megapixel. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich die geringere Pixeldichte bei der Bildqualität sehr positiv bemerkbar machen und die D500 dank des neuen Expeed 5-Prozessors ein fantastisches Rauschverhalten aufweisen wird.

Was ihre AF-Performance betrifft, dürfte die D500 bahnbrechend sein: Ihr wurde das neu entwickelte AF-System der D5 spendiert, das bei der D500 dank des im Vergleich zu Vollformat nur halb so großen Sensors weitgehend den gesamten Bildbereich abdeckt und sehr schnell und präzise ist. Somit dürfte es endlich möglich sein, fliegende Spatzen vor einer Felswand präzise zu fokussieren. 🙂 Besonders begeistert bin ich von der Möglichkeit, die Fokuspunkte mit einer Art Joystick-Taste wählen bzw. verschieben zu können. Ach, wie sehr hasse ich diese blöde, kleine Cursortaste – toll!

Ebenfalls beeindruckend soll die Serienbildeschwindigkeit der D500 sein: Lt. Datenblatt soll ihr Pufferspeicher bei einer Geschwindigkeit von 10 Bildern / Sek. im RAW-Format erst nach 20 Sek. in die Knie gehen! Sportfotografen dürften somit ins Schwärmen geraten.

Sehr positiv ist das klappbare Display, zuweilen kann das Fotografieren ohne solchem Display ganz schön auf die Knie oder den Kreislauf gehen! Für nützlich halte ich die Touchfähigkeit. Vor allem zum Fokussieren sowie zum Verschieben des Fokusfeldes im Live View finde ich das schon sehr praktisch.

Sehr praktisch: Das neue Klappdisplay

Ebenfall positiv für viele Fotografen dürfte das eingebaute Bluetooth, NFC und WiFi sein. Wer die Kamera drahtlos z.B. per Tablet oder Smartphone steuern oder ihre RAW-Dateien z.B. auf einem Tablet mit Lightroom Mobile entwickeln will, wird sich darüber freuen.

Die D500 kann mit Akkus des Types EN-EL15 betrieben werden, im Übrigen der Akkutyp, der bei allen großen Nikons ab der D7000 zum Einsatz kam. Das freut mich als Besitzer einer D7000 besonders, weil die Nikon-Akkus ja nicht gerade billig sind.

Optionales Zubehör gibt es für die D500 auch: So kann die D500 u.a. mit dem neuen Batteriegriff MB-D17 betrieben werden, der mit dem Akku EN-EL18a oder sechs Mignon-Batterien gefüttert werden kann.

Die D500 mit dem Batteriegriff MB-D17

Seien wir mal ehrlich: Der Ton interner Kameramikrofone ist grausam und somit unbrauchbar! Darum ist die Möglichkeit, ein externes Mikrofon anzuschließen, für alle Videofilmer interessant. Hier seht ihr die D500 mit dem Modell Nikon ME-1:

Für alle Videografen interessant: D500 mit dem ME-1

Was ich neutral sehe:

In sämtlichen Foren heiß diskutiert wird das Fehlen des internen Blitzes. Persönlich würde ich, wenn ich mit Blitz fotografieren möchte, nur einen externen Blitz verwenden, weil ich kein Freund der frontalen Blitzerei bin. Wer einen Systemblitz unbedingt benötigt, sollte sich bei anderen Nikon-Modellen umsehen.

Wer mit der D500 blitzen will, benötigt einen externen Blitz.

An sich finde ich es gut, dass die D500 endlich in Ultra HD, also in der 4-fachen Full HD Auflösung filmen kann. Allerdings scheint die D500 im Ultra HD-Modus nicht die volle Sensorfläche auszunutzen, so dass sich die Brennweite des genutzten Objektives scheinbar um den Faktor 1,5 verlängert. Auch habe ich leider keine genauen Infos über die Bitrate des Videostreams gefunden. Je höher die Bitrate, desto besser die Videoqualität und desto tiefgreifender lässt sich das Videomaterial in der Post-Produktion editieren.

Endlich soll die D500 eine High-ISO-Performance abliefern, die bis dato nur Besitzern einer Vollformat-DSLR vorbehalten war. Im erweiterten ISO-Bereich sind sogar Werte bis ISO 1.640.000 möglich! Einemillionensechshundertvierzigtausend!? Kann ich jetzt also nachts im Kohlenkeller ein Stück Kohle ohne Bildrauschen fotografieren? Sicher wird die ISO-Performance der D500 fantastisch sein und so manchem Vollformat-Sensor Konkurrenz machen, doch trotzdem halte ich derart bizarre ISO-Werte für amüsant.

Erstmals bei einer Crop-DSLR kommt ein bei der Nikon D500 neben dem etablierten SD-Standard ein Speicherkartenformat namens XQD zum Einsatz. Mir persönlich hätte 2x SD auch gereicht, aber falls das neue XQD-Format uns tatsächlich ein deutliches Plus an Geschwindigkeit bietet, soll es uns allen recht sein.

Ein erstes Fazit:

Die D500 klingt nach einer wahren Traumkamera für alle Profis und Enthusiasten, die sich so wie ich klar zum DX-Format mit all seinen Vorteilen bekennen. Auch was Ausstattung und Bedienungskonzept betrifft, liest man heraus, dass man es bei der D500 endlich mit einer durchdachten Crop-DSLR zu tun hat. Und trotzdem will sich das Willhaben-Gefühl bei mir nicht so recht einstellen. Warum nur?

Was mir bei den kleinen Nikons sehr missfällt, ist, dass man im Live View die Blende nicht verändern kann. Bei allen anderen Crop-DSLRs von Nikon habe ich zähneknirschend über dieses Manko hinweggesehen, doch bei einer Kamera mit Profi-Attitüde wie der D500 muss das endlich möglich sein! Leider habe ich diesbezüglich keinerlei Angaben gefunden.

Leider fehlen in Nikons DX-Segment nach wie vor professionelle und lichtstarke Objektive. Außer dem viel zu teuren AF-S DX NIKKOR 16–80 mm 1:2,8–4E ED VR sehe ich keine einzige Linse, die einer Profi-DSLR auch nur annähernd gerecht werden würde. Wo bleiben die Objektive vom Schlage eines Sigma 18-35 mm F1,8 DC HSM? Es kann doch bei Nikon niemand ernsthaft erwarten, dass ich mir auf eine 2.000 €-DSLR ein Plastik-Zoom wie z.B. das AF-P DX NIKKOR 18–55 mm 1:3,5–5,6 G draufschraube! Ich erhalte mit der D500 zwar einen Porsche, aber finde weit und breit keine leere Autobahn zum Vollgas geben. Hier muss sich sehr, sehr dringend etwas tun!

Ein teurer Spaß! Nikons neues 16-80 mm f2,8-4.0 (hier an der D500) ist im DX-Segment derzeit das einzige lichtstarke Zoom.

So toll die Möglichkeit, endlich in Ultra HD filmen zu können, auch sein mag. Film-Enthusiasten sind m. E. bei Panasonic oder Canon besser aufgehoben. Panasonic beherrscht die Disziplinen Film und Ultra HD schon länger und Canon bietet dank Magic Lantern mehr Optionen beim Feintuning. Geht es primär ums Filmen, würde ich die D500 darum keinesfalls kaufen!

Was ich jetzt schreibe, mag etwas unsachlich wirken, aber: Was die D500 bietet, hätte Nikon mit der D7000er Serie längst liefern können, hätte Nikon bei der D7000er Serie im Live View eine Blendensteuerung zugelassen, hätte Nikon bei der D7000er Serie den Live View nicht wiederholt so unschön umgesetzt, hätte Nikon bei der D7000er Serie statt der schwindeligen Cursortaste einen Joystick zur Fokusfeld-Steuerung implementiert und hätte Nikon bei der D7000er Serie nicht mit aller Gewalt 24,1 MP auf einen DX-Sensor quetschen lassen! Stattdessen wirft man mit der D500 eine zugegebenermaßen tolle neue Kamera auf den Markt, bei der mich aber das Gefühl beschleicht, dass deren Gesamtkonzept nicht so ganz zu Ende gedacht wurde und es darum ging, möglichst schnell mit einem Äquivalent zur Canon EOS 7D Mark 2 aufzuwarten.

Zuammenfassend kann ich also sagen: Die D500 ist eine tolle Kamera für alle versierten (Hobby)Fotografen, die ein Gehäuse mit Profi-Ausstattung wünschen. Nur Nikons zuweilen sonderbare Produktpolitik trübt wieder einmal meine Freude.

Was werde ich also tun?

Falls es möglich ist und ich Zeit und Muße habe, werde ich mir ggfs. eine D500 beim Händler ausleihen und sie testen. Zwischen Theorie und Praxis liegen ja oft Welten. So wie es aussieht, werde ich aber weiterhin mit der guten, alten D7000, die ich kürzlich erworben habe, fotografieren gehen und Spaß haben. Und wenn ich mal filmen will oder etwas mehr Auflösung benötige, kommt eben die D5300 zum Einsatz. Die D5300 beherrscht Full HD mit einer Bildrate von bis zu 60 fps – eine hohe Bildrate ist mir persönlich wichtiger als das dubiose Ultra HD der D500 mit gecropptem Bildausschnitt.

Und wenn Ihr meinen Rat hören wollt: Falls Ihr zufriedene Besitzer einer nicht allzu betagten Nikon-DSLR mit Crop-Sensor seid, macht es m. E. Sinn, das Geld besser in lichtstarke Objektive zu investieren und mit dem Kauf der D500 wenigstens so lange zu warten, bis sie sich bewährt hat und im Preis fällt.

Gibt es Alternativen zur D500?

Als Alternative bei Nikon käme, wenn überhaupt, die D7000er-Serie in Frage, wobei die über 5 Jahre alte D7000 m. E. nach wie vor das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Leider ist die inzwischen kaum mehr erhältlich. Canons EOS 7D Mark 2 ist von den Daten der D500 ähnlich und spricht den selben Fotografentyp an, aber bietet kein Ultra HD-Video und hat einen APS-C-Sensor verbaut, der im Vergleich zu DX minimal kleiner ist. Wollt Ihr in erster Linie filmen, und das möglichst in Ultra HD, solltet Ihr euch ggfs. die Panasonic Lumix DMC-GH4 ansehen.

Wie viel soll die D500 kosten?

Derzeit liegt die Preisempfehlung bei 2.000 $. Preislich kann ich mir vorstellen, dass die D500 sich auf dem selben Niveau wie Canons EOS 7D Mark2 bewegen wird, vermutlich eher deutlich darüber. Habe ich mich anfangs von der EOS 7D Mark2 „blenden lassen“ und mit einem Einführungspreis von mindestens 1.899 € gerechnet, so scheinen mir inzwischen 2.199 € realistischer zu sein. Bald werden wir es genauer wissen…

Schlusswort

Da mir bewusst ist, dass die Themen Themen Fotografie und Technik zuweilen sehr heiß diskutiert werden und mein Beitrag über die D500 ein wenig provokant formuliert ist, habe ich folgende Bitte an Euch: Bitte seid nett zueindander und bleibt stets sachlich und fair! Es gibt keinen Grund, ausfallend zu werden oder jemandem mangelnde Fachkenntnis zu unterstellen, nur weil er eine andere Meinung vertritt.

„Leben und leben lassen!“

 

5 Kommentare bei „Die neue Nikon D500 und wie ich sie einschätze“

  1. Hallo,

    ich bin selber über mich erstaunt, daß ich, als Canonianer, jaja, jetzt ist es raus, mich mit dem Nikonhype D500 auseinandersetze.

    Was mit schon an der D500 gefällt – das Magnesiumgehäuse und der Staub/Spritzwasserschutz, 100 % Gesichtsfeldsucher. 20,9 Megapixel.
    Die vielen anderen Ein- und Verstellmöglichkeiten haben andere DSLRs auch, ja leider.

    Der Preis, naja… über 2.000 € und den für eine Cropkamera ausgeben??? mit dem 16-80er werden es dann schon über 3.000,– €. Das muß eh jeder selber entscheiden.

    Was mich interessiert, ist die Haptik. Die Fitzeltasten finde ich unsäglich und die, bei einer neuen, teuren Semiprofikamera. Selbst der neue Joystik, der bestimmt praktisch ist, den hätte Nikon doch in den Multicontroler integrieren können. Aber der ist nun knapp neben dem Sucher plaziert. Toll!
    Und wer braucht über eine Million ISO???
    Diese „schneller, höher, weiter“ Philosophie macht doch keinen Sinn. Wenn doch, dann bitte ich um Aufklärung.
    Lustig finde ich auf der digitalkamera.de Homepage (Datenblatt D500) die erste
    Linsenempfehlung.

    Aktuell fotografiere ich mit einer Canon 60D, die hat ein großes Einstellrad auf der Rückseite, mit präzisen Rasten!!! Auf der Oberseite einen Monitor für die Kameraeinstellungen, mit Beleuchtung, falls ich die brauche.

    Ich freue mich immer mehr über die 60D, die ich günstig und fast neuwertig erstanden habe.
    Ein Habenwollen ja, für die Canon 7DMKII.

    Gut Licht
    Peter

    1. dkamera.de empfiehlt für die D500 also eine Linse der Sigma ART-Serie. Das hätte ich jetzt auch getan! 🙂

      Die Philosophie des „Höher, schneller, weiter!“ macht an sich keinen Sinn, es wird eben das umgesetzt, was technisch möglich ist. Ein moderner Sensor mit nie dagewesener Dynamik / Rauschverhalten eröffnet einem eben die Möglichkeit der 6-stelligen ISO-Werte – und seien sie noch so unsinnig.

      Und die Canon EOS 60D? Finde, dass die ebenso wie die D7000 eine nach wie vor gute DSLR mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis ist. Dass die Spaß macht, glaube ich Dir, geht mir mit der D7000 ebenso.

      LG
      Daniel

  2. Finde deinen Bericht und deine Einschätzung sehr gut. Ich denke nicht, dass es im Zuge der Vermarktung der D500 wirklich starke neue Alternativen bei den Objektiven geben wird. Das 17-55mm ist reif für ein Update, wird aber mit VR wohl bei über 1.500 EURO starten. Gut dass die FX-Linsen bei vielen Nutzern schon da sein werden, mit dem Problem des Cropfaktors natürlich. Untenrum passen die schlecht, werden aber top performen. Ich plane die D500 anzuschaffen, vielleicht nicht direkt im März aber im Laufe eines Jahres, und freue mich auf den Normal und Telebereich mit den Zooms und die Nutzung von Festbrennweiten. WW werde ich dann weiter hauptsächlich mit FX abdecken.
    Zwei Fragen an dich und in die Runde: wie schätzt du/ihr die Dynamik im unteren ISO-Bereich ein? Spielraum die Tiefen anzuheben speziell, im Vergleich zu Nikon FX? Beim Wechsel von der D7000 zur D750 habe ich mir angewöhnt, bei Natur und Landschaft gnadenlos unterzubelichten und ziehe die Tiefen in LR wieder hoch. Weitere Frage: Daniel schätzt den Einführungspreis auf 1.900 EURO. Aktuell ist die D500 jedoch für rund 2.330 EURO vorzubestellen… Wird der Preis bis März/April schon fallen?

    1. Hallo Mark,

      an lichtstarke Neuerscheinugen für DX glaube ich leider auch nicht, auch nicht an ein Update des 17-55 mm. Aber das neue 16-80 mm ist schon mal ein Schritt in die richtige Richtung – wenn auch ein teurer! Da sowohl der Sensor der D500, als auch der Expeed5-Bildprozessor Neuentwicklungen sind, schätze ich, dass die Dynamik, verglichen mit dem wirklich sehr guten 24 MP-Sensor der D5000er / D7000er Serie, noch einmal zulegen wird. Das gilt sowohl für den Low-Iso-Bereich, als auch für den High-Iso-Bereich. Sobald sie bei meinem Fotohändler erhältlich ist, werde ich versuchen, ein Leihgerät zu bekommen und sie mit der D5300 vergleichen.

      Ich vermute, dass ein Einführungspreis von 2.330 € der Sache näher kommt. Möglicherweise sind die 1.899 € von mir ein wenig zu positiv geschätzt. An eine nennenswerte Preissenkung bereits im ersten Monat glaube ich nicht.

      LG
      Daniel

  3. Finde das eine sehr gute und sachliche Einschätzung. Ich fotografiere mit Vollformat und DX – und finde beides hat seine Berechtigung. Wenn der neue „D5“-AF so gut ist wie angenommen, und mit den 10 Bildern/sec., ist D500 schon ein sehr ernst zunehmende Alternative im Sportbereich / Tierfotografie. Der Crop ist sicher die bessere Variante als Telekonverter und Linsen wie das 70-200 mm oder 80-400mm ergeben da schon interessante Möglichkeiten. Für den Amateur ist die D500 in diesen Bereichen immerhin eine zahlbare alternative zur D5 (ist mir klar, dass dieser Vergleich hinkt). Ich glaube ich wird nicht widerstehen können……..

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