Ausrüstung

Kameras

2011 begann mein Einstieg in die „ernsthafte“ Fotografie mit einer Nikon D3100. Nach einem leider glücklosen Abstecher in die Vollformat-Welt bin ich wieder bei DX gelandet. Inzwischen verrichtet eine Nikon D7200 ihr Werk. Auch wenn es inzwischen ein Nachfolgemodell gibt, bleibt die D7200 Nikons Semipro-DSLR mit dem besten Preisleistungsverhältnis.

Wenn mir beim Bergsteigen das DSLR-Setup zu groß und schwer ist, leihe ich mir von meiner Frau die Panasonic Lumix DMC-TZ101. Ist die gut? Ich sag es mal so: Die DSLR lasse ich meist ohne Reue daheim. 🙂

Seit neuestem fotografiere und filme ich auch aus der Luft. Und zwar mit einer Parrot Anafi. Es mag bessere Quadrokopter geben – aber nicht für diesen Preis! Jedenfalls bin ich zufrieden mit dem Vögelchen.

Objektive

Die D7200 erwarb ich mit dem AF-S DX NIKKOR 18–140 mm 1:3,5-5,6 G ED VR. Sicher kein Highend und auch nur durchschnittlich lichtstark, aber gut und günstig – definitiv eins der besseren Zoomobjektive von Nikon mit einem an DX sehr flexiblen Brennweitenbereich. Telefotos mache ich mit dem Tokina AT-X 70-200mm F4 PRO FX VCM-S.

Stative

Stative besitze ich zwei Stück, neben einem schweren Stativ für Teleskope und zum Filmen besitze ich noch das togopod „LUISA“, das für meine Setups ausreichend stabil ist, aber doch klein und leicht genug, so dass es keine Ausrede mehr gibt, ein Stativ daheim zu lassen.

Auslöser

Als Fernauslöser verwende ich den vielseitig programmierbaren Pixel TC-252. Sollte das Kabel des Timers zu einer anderen Nikon nicht kompatibel sein, kann man für ein paar € ein passendes Kabel nachkaufen und den Timer weiter verwenden. Das nenne ich Nachhaltig!

Blitze

Blitz benötige ich selten und wenn, verrichtet ein Tycka TK982 III sein Werk. Ein originaler Nikon Blitz kostet das vierfache und mag vielleicht zuverlässiger sein, aber bislang macht der Tycka was er soll und aus Fernost kommen sie sowieso alle.

Filter

An Filtern benutze ich Graufilter von Haida sowie einen Polarisationsfilter von Hoya. Da Objektive unterschiedliche Front-Durchmesser haben, kaufe ich immer den größten Durchmesser und arbeite mit Step-Up-Ringen – ist günstiger als mehrere Filter zu kaufen. Schutzfilter? Braucht kein Mensch!

Speicherkarten

Mein Favorit sind seit Jahren Speicherkarten von SanDisk, denn die haben mich noch nie in Stich gelassen.

Computer

Seit Ende 2012 arbeite ich an einem Intel Core i5 3570 mit 16 GB RAM DDR3, 512 GB SSD und einer 2 TB Festplatte. Immer noch genug Power für meine Anwendungsbereiche. Als Betriebssystem fungiert Windows 10 Pro.

Software

Raw-Dateien konvertiere ich mit dem alten Adobe Lightroom 5.7. Für die Bildbearbeitung nutze ich Affinity Photo. Für den Videoschnitt und meine Vorträge verwende ich Vegas Movie Studio Platinum. Als Bildbetrachter verwende ich seit Jahren den FastStone Image Viewer.

Sicherheit

Daten sichere ich wöchentlich auf eine externe Festplatte, die ich außer Haus aufbewahre. Eine Besonderheit ist, dass ich kein Backup, sondern nur eine Datensynchronisierung durchführe, d. h. auf der externen Platte befindet sich eine 1:1-Kopie meiner Daten, die ich mit FreeFileSync anlege. Das hat den Vorteil, dass ich die Daten auf jedem PC öffnen kann, ohne auf obskure Backup-Software angewiesen zu sein.

Mein Rat

Die Technik ist heute auf einem hohen Niveau, d. h. keine moderne Kamera macht wirklich schlechte Fotos. Überlege Dir vor dem Kamerakauf, was und wie Du fotografierst. Und bevor Du dich für eine entscheidest, gehe in ein Fachgeschäft und nehme die Kameras in die Hand!

Muss es immer das neueste sein? Nein. Solange eine neue Kamera kein Feature hat, das einem zuvor fehlte, macht ein Neukauf keinen Sinn und kein Kunde bei klarem Verstand würde Dich wegen Deiner neuen Kamera engagieren. Investiere besser in gute Objektive. Wer hochwertige Objektive auf einer älteren Kamera verwendet, wird bessere Fotos machen als der, der ein günstiges Zoom an einer neuen Kamera verwendet.

Gerne wird empfohlen Festbrennweiten zu verwenden, weil die besser seien. Eine ebenso pauschalierende wie unsinnige Aussage. Mach es vom Einsatzzweck abhängig, was Du verwendest, ein Landschaftsfotograf ist mit Zoomobjektiven besser beraten, der Porträtfotograf mit Festbrennweiten.